Informationen zu "Ungarische Rhapsodie Nr. 11 Klavier"
Komponist/Autor: Franz Liszt
Verlag: Günter Henle Verlag
Verlagsnummer: HN1714
ISMN: M-2018-1714-9
Beschreibung
Die 1853 erschienene elfte „Ungarische Rhapsodie“ basiert auf vier Themen ungarischen Charakters, deren Herkunft bisher nicht ermittelt werden konnte: Möglicherweise notierte Liszt sie auf seiner Ungarnreise 1846 nach dem Gehör. Eingeleitet durch ein leises Tremolo quasi cimbalo erklingen nacheinander ein volkstümliches Lied, ein Tanz sowie zwei Csárdás-Kompositionen, wobei Anklänge an die damals populären sogenannten „Zigeunerkapellen“ unverkennbar sind. Auf eine – selbst im Kosmos der „Rhapsodie“-Serie – einzigartige Weise wird in jedem neuen Abschnitt das Tempo gesteigert und der Klaviersatz vollgriffiger. Parallel weitet sich das harmonische Umfeld, wobei der Weg von a-moll über A-dur bis hin zur glänzenden Stretta in Fis-dur führt. Erneut konnten für die Urtext-Edition, die erstmals auch das erhaltene Autograph berücksichtigt, zwei ausgesprochene Liszt-Spezialisten gewonnen werden: Mária Eckhardt für das Vorwort sowie Vincenzo Maltempo für den Fingersatz.