Der Interpret als Double René Leibowitz im Kontext der Aufführungslehre der Wiener Schule gebunden
von Thomas Glaser

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Informationen zu "Der Interpret als Double René Leibowitz im Kontext der Aufführungslehre der Wiener Schule gebunden"

Komponist/Autor: Thomas Glaser
Verlag: Franz Steiner Verlag
Verlagsnummer: 9783515126687
EAN: 9783515126687
ISBN: 978-3-515-12668-7

Beschreibung

Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft Band 83
Als Dirigent kritisierte René Leibowitz (19131972) in viel-fältiger Weise die
aus seiner Sicht korrumpierte Interpretations- und Orchesterpraxis seiner
Zeit. Eine Konstante stellte das Bemühen dar, Beethovens sinfonischen Werken
zu zeitgenössischen Interpretationen eigenen ästheti-schen Rechts zu
verhelfen. Leibowitz zielte mittels einer lecture radicale auf ein
Erschließen des Werkcharakters in historischer Perspektive und nicht auf eine
Rekonstruktion früherer Aufführungsbedingungen. Auf Grundlage vorhandener
Tonaufnahmen, eingerichteter Dirigierpartituren und nachgelassener
Orchestermaterialien arbeitet Thomas Glaser Details der Beethoven-Deutungen
von Leibowitz und dessen Versuche um werkgerechte Inter-pretationen heraus.
Der Fokus auf Beethoven ist bei Leibowitz vor dem Hintergrund seines durch
die musikalische Moderne des 20. Jahrhunderts geprägten Musikdenkens zu
lesen. So machte die Kontextualisierung mit ästhetischen Positio-nen seiner
Zeitgenossinnen und Zeitgenossen deutlich, dass Leibowitz
Interpretationsverständnis nachhaltig von der Aufführungslehre der Wiener
Schule um Arnold Schönberg geprägt wurde.
Einleitung
Theoretische Grundlegung und lebenswelt-licher Kontext
Musikalische Interpretation im Diskurs
Praktische Folgerungen: René Leibowitz als Interpret der Sinfonien
René Leibowitz im Kontext der Auffüh-rungslehre der Wiener Schule
Zusammenfassung und Ausblick
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