Freischütz-Fantasie
von Carl Maria von Weber

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Informationen zu "Freischütz-Fantasie"

Komponist/Autor: Carl Maria von Weber
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer - fortgeschritten
Verlag: Friedrich Hofmeister Musikverlag
Verlagsnummer: FH 3223
EAN: 9790203432234

Beschreibung

Als Kind hatte ich bei unserer Nachbarin Klavierunterricht und wenn sie gute Laune hatte, spielte sie mir manchmal etwas vor. Immer waren Melodien aus dem „Freischütz“ dabei, meist die Arien von Max („Durch die Wälder, durch die Auen“) oder Ännchen („Schelm, halt fest“) oder Agathe („Leise, leise“). Carl Maria von Weber war spätestens seit der Uraufführung des „Freischütz“ 1821 in Berlin als der Begründer der deutschen romantischen Volksoper anerkannt. Es wäre jedoch falsch, Webers künstlerische Bedeutung nur auf sein Opernschaffen zu reduzieren. Durch die Zusammenarbeit mit dem Klarinettisten Heinrich Joseph Baermann entwickelte Carl Maria von Weber eine besondere Vorliebe für die Klarinette, da er in ihr das ideale Instrument für seine tiefgründige romantische Tonsprache gefunden hatte. Unter diesem Aspekt verwendete er die Klarinette auch im „Freischütz“. Seiner Wahl besonders interessanter Themen für die Klarinette folgte ich in dieser Bearbeitung: Bei Agathe ist es das stille Leid und die Liebes-Sehnsucht, bei Ännchen der unbeschwerte Frohsinn, bei Max die wachsende Verzweiflung und Caspar wird durch dämonische „teuflische“ Triller charakterisiert. So entsteht auch in dieser Ausgabe eine Art von Mini-Kammerspiel, das die wesentlichen Protagonisten musikalisch in Beziehung zueinander setzt. Aber auch den jubelnd-befreienden Schluss der Oper hat Weber teilweise der Klarinette anvertraut. Denn die Klarinette – so die Einschätzung zu Webers Zeiten – ist der menschlichen Stimme am ähnlichsten und deshalb gehört sie auch heute noch zu den beliebtesten Instrumenten überhaupt.
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