Informationen zu "Drei Etüden op. 65"
Komponist/Autor: Alexander Nikolajewitsch Skrjabin
Verlag: Henle Verlag
Verlagsnummer: HN 1687
EAN: 9790201816876
Beschreibung
1912 abgeschlossen und noch im selben Jahr erschienen, sind diese Drei Etüden op. 65 bereits Skrjabins letzter Schaffensphase zuzurechnen. Klanglich gehören sie wohl zu den originellsten und visionärsten Werken des Komponisten überhaupt. Von den Intervallen None, Septime und Quinte als musikalischen Keimzellen geprägt, bewegen sie sich an der Grenze zur Atonalität – und klingen dabei nicht nur modern und virtuos, sondern zugleich ungemein farbig und mitunter geradezu sinnlich. Skrjabin, so ist überliefert, konnte die erste Etüde aus op. 65 selbst gar nicht aufführen. Seine Hände waren nicht groß genug, um die im gespenstischen Pianissimo geschwind dahinhuschenden Nonengriffe angemessen auf die Klaviatur zu bringen. An die Interpreten stellen diese effektvollen Stücke also manche pianistische Herausforderung. Der Fingersatz des Skrjabin-Kenners Boris Giltburg in der Henle-Urtext-Ausgabe gibt dafür wertvolle Hilfestellung.