Informationen zu "Peter Giger's Family Of Percussion - A Drum Is A Woman"
Komponist/Autor: Peter / Gurtu Giger
Genre: Jazz
Verlag: Intuition
Verlagsnummer: INT 34012
Beschreibung
„Peter Giger ist einer jener Musiker, die das Mysterium Rhythmus in sich tragen. Dieser Schlagzeuger geht einher mit Größen wie Max Roach und Art Blakey.“ (Le Quotidien, Dakar, Feb. 2005) Diese Studioaufnahmen stammen aus den Jahren 1974 bis 1980, wurden in Frankfurt am Main in stereo eingespielt und sind 2006 in Dresden tontechnisch nachbearbeitet worden. Sie wurden zuvor über die Jahre auf Peter Gigers Independent-Label nagara als LPs veröffentlicht. Von den hier enthaltenen 33 Titeln erscheinen 25 erstmals auf CD. Peter Giger & Family of Percussion war im Grunde genommen das erste jazzorientierte Perkussion-Ensemble, welches dann international 16 Jahre agierte. Überall dort, wo die Family of Percussion in den ersten Jahren auftrat, löste sie die Gründung von ähnlichen Formationen aus. „Wir spielten auf vielen internationalen Jazz-Festivals, gastierten in über einem Dutzend Ländern Europas, waren in Indien, Mosambik und Südafrika und wurden in Konzertsälen und Clubs bestaunt und mit Beifall überschüttet. Der überschwängliche Erfolg in diesen Jahren kam völlig überraschend, wir öffneten buchstäblich Schleusen. Zu dieser Zeit begann auch der machtvolle Einzug der Perkussionsinstrumente in die Mode- und Kunstmusik weltweit“, so Giger heute. Bis Anfang der Neunzigerjahre war die Family of Percussion auf Tournee, u. a. in Indien – mit Zakir Hussain, Umayalpuram K. Shivaraman und Palgat Raghu – sowie zweimal in Mosambik – mit Gito Baloi, Sergio Boré, Gerd Dudek, Michael Küttner und Dom Um Romão. „In dieser Zeit waren wir auch mit der senegalesischen Gruppe SAF SAP unterwegs, und ich stellte verschiedene Ensembles zusammen: mit Victor Bailey, Christian Escoudé, Thomas Heidepriem, Jasper van t’ Hof, Joachim Kühn, Christof Lauer, Harry Peppl, Burhan Ocal, Werner Pirchner, John Schröder, Steve Swallow, Tomasz Stanko, Michal Urbaniak und Nana Vasconcelos. Einige Jahre waren wir mit Wolfgang Dauner und Albert Mangelsdorff mit dem Ensemble Moon at Noon auf Tour, dann auch mit meinem Trio mit Gerd Dudek und Vitold Rek. Mit dem großen Max Roach konnte ich 1986 ein Duo-Konzert in Hofheim/Taunus spielen“. 1993 übersiedelte Peter Giger in den Osten Deutschlands und richtete dort ein Studio ein, um elektronisch-akustische Musik zu komponieren. Zugleich erschien sein Buch „Die Kunst des Rhythmus“ beim Schott-Verlag in Mainz. Die Family of Percussion war 1996 wieder in Mosambik und 1999 wurde der biographische Fernsehfilm „Herr der Trommeln“ gedreht. 2002 übersiedelte Giger ins Tessin und konzentrierte sich endlich wieder auf die Roots des Trommelns. Er unternahm 2004 eine Solo-Tournee nach Westafrika (Elfenbeinküste, Kamerun und Senegal). „Peter Giger scheint sich einem Kinderspiel hinzugeben. Er trommelt sein Instrument mit einer überschäumenden Energie und einer verwirrenden Gewandtheit. [...] für den weißen Hexer Peter Giger hat weder der Klang noch die Musik irgendwelche Grenzen.“ (Le Soleil, Dakar, Feb. 2005)
Inhalt
CD 1: Mayas Traum - Amadillo - Anonymus V - Trans Tanz - Slow Motion - Spies - Quinar - Mistral - For Ti Roro - Hymn For Her - Trilokie - Beyond - A Weng Wzeng - Superposition 3 - Inder Mezzo - Where The Hammer Hangs CD 2: Message To The Enemies Of Time - 42nd Street - Patanaxy - To Marc Hellman - Here Comes The Family - Curvas Peligrosas - Blues For Chaturlal - Poliglotas Ritmicos - Gospel To Music - Colère Sacré - Flying Wheel - Ichtyosaurios - Kitzbold - Ora Cinci - Family Of Percussion - Messing Muus - Morning Sundance