Bobby Hebb - That's All I Wanna Know
von Bobby Hebb

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Informationen zu "Bobby Hebb - That's All I Wanna Know"

Komponist/Autor: Bobby Hebb
Genre: Rock & Pop
Verlag: Intuition
Verlagsnummer: TIN 402

Beschreibung

35 Jahre mußten die Fans darauf warten: neue Songs vom Mann, der Sunny schrieb und sang. Bobby Hebb wurde am 26. Juli 1938 in Nashville, Tennessee geboren. Mit 12 Jahren war er der erste Schwarze, der in der Grand Ole Opry auftreten durfte. Angeheuert von Roy Acuff, sang er mit den Smoky Mountain Boys, Gitarre lernte er bei Chet Atkins und Hank Garland, Songwriting-Tips gab’s von Hank Williams Sr. Diese Einflüsse führten in seinen Songs dazu, dass er die musikalischen Grenzen zwischen R&B, Pop und C&W mühelos aufhob, trotzdem aber "Soul" war. Unter dem Eindruck der Ermordung John F. Kennedys - und des eigenen Bruders Harold, einen Tag nach diesem Attentat schrieb Bobby Hebb „Sunny“. „Sunny“ war sein bisher größter Erfolg und durch die Interpretationen unzähliger Künstler (darunter Duke Ellington, Cher, Boney M, Ella Fitzgerald) ein veritabler Welthit. Im Zuge dessen tourte er Mitte der 60er als Co-Headliner mit den Beatles durch die USA. 62 Jahre dauert mittlerweile seine musikalische Laufbahn an. Zwei Alben sind in dieser Zeit unter seinem Namen veröffentlicht worden. Nicht nur als Songwriter, auch als Interpret und Side-man hat er großes Talent und damit seit je her leidlich Arbeit, Vergnügen und Auskommen. Wer ihn, wie hier zuletzt anläßlich der zweiten „Sunny“ Compilation 2002, live gesehen hat, erlebte einen beseelten Soulsänger/Gitarristen, der mit jugendlicher Frische und einem groovig-garagigen Northern Soul in den kleinen Clubs abräumte. Rüdiger Ladwig, der schon zwei Alben mit Coverversionen von „Sunny“ auf Roof/Trocadero veröffentlicht hat und den Künstler während dessen Deutschlandtournee 2002 kennenlernte, drängte Hebb zum vorliegenden 13-Song-Album: „Die Idee kam mir, als Bobby während einer Promoreise „Cold Cold Night“ live auf Radio 1 in Berlin gespielt hat.“ Es sollte darum gehen, früheres Material von Bobby Hebb neu aufzunehmen. Auch „Sunny“ ist vertreten, erstmalig in einer Duett Version - hier mit Astrid North von Cultured Pearls (auf der tuition-Single findet sich noch eine französische Version mit Pat Appelton von De-Phazz). Die Auswahl die Bobby Hebb letztlich getroffen hat (siehe auch die linernotes, track-by-track) macht „That’s All I Wanna Know“ zu einer Klangreise, die viele verschiedene Aspekte der Karriere und Talente des Optimismus-versprühenden Soulman berührt. Aber anders als eine denkbare Compilation mit Originalaufnahmen, präsentiert das Album Hebb’s Qualitäten im hier und jetzt – zu gleichen Teilen als Songwriter, wie als Performer. Unterstützt wird er dabei von einer jungen Band, die – man mag sich wundern – ausgerechnet aus dem Ruhrgebiet kommt. Die dem rare groove / nothern soul und Jazz-Umfeld von z.B. Unique Records (Frank Popp) verbundenen Musiker sind aber allesamt erfahrene Leute. „Im Herbst seines Lebens hat Bobby Hebb Gott sei Dank noch einmal eine Platte eingespielt, die den Klassikern des Genres in nichts nachsteht...Mehr braucht es manchmal nicht, um glücklich zu sein.“ (FAZ 12.11.2005)

Inhalt

Different Strokes - Cold Cold Night - A Satisfied Mind - Proud Woman - Sunny (Duet with Astrid North) - When Love Goes Wrong - We're Gonna Make It - Cold Cold Heart - Bound By Love - Willow Tree - Don't Tear Me Down - That's All I Wanna Know - Love Love Love
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